Bauherren und Architekten

Einsatz geeigneter Parkett – und Holzarten
Um die in den trockenen Wintermonaten und bei abweichendem Raumklima eintretende Fugenbildung zu reduzieren, ist folgendes zu beachten:

Bei einschichtigem Massivparkett sollte Mosaikparkett (8 mm Dicke) oder dünneres Stabparkett (10 – 16 mm Dicke) zum Einsatz kommen. Bezüglich der ausgewählten Holzarten, sollte darauf geachtet werden, dass ein Holz mit geringer oder mittlerer Angleichgeschwindigkeit der Holzfeuchte ausgewählt wird. Eine Tabelle über wichtige Kenngrößen gebräuchlicher Holzarten enthält hierzu entsprechende Angaben.

Bei Mehrschichtparkett (Fertigparkett) kommen entweder Zweischicht – oder Dreischicht – Elemente zur Anwendung.

Zweischichtparkett hat allgemein eine Gesamtkonstruktion von 10-12 mm. Die Deckschicht ist in der Regel 4-4,5 mm dick und bietet daher auch Gewähr für eine mehrfache Renovierung.

Die Elemente “ Zweischicht – 1 – Stab “ sind in den Abmessungen – hier in der Breite – begrenzt. Schmale Elemente haben den Vorteil, dass sich eine mögliche Fugenbildung bei zu trockener Raumluft auf die Fläche verteilt und damit auch optisch geringer ausfällt.

Die Dreischicht – Elemente sollten bei der Verlegung auf Heizestrichen eine Gesamtdicke von 14-15 mm nicht überschreiten. Durch die unterschiedliche Lage der verschiedenen verbundenen Schichten wird die Dimensionsstabilität erhöht. Dadurch können in der Deckschicht auch Holzarten mit höherer Holzfeuchteangleichgeschwindigkeit verwandt werden.

Auch bei diesen Elementen ist die Deckschicht so bemessen, dass eine mehrfache Renovierung erfolgen kann.

Bauherren_Architekten01