Beratung

In diesem Bereich beraten wir Sie zu den wichtigsten Fragen rund um Ihren Parkettboden.
Von einer effektiven Planung aller Arbeiten bis hin zum Thema „WOHNEN MIT PARKETT“.
Dazwischen liegen Arbeitsschritte wie Verlegung und Versiegelung, bei denen es einiges zu beachten gibt.
Zu all diesen Punkten geben wir Ihnen gerne Tipps aus unserer langjährigen Erfahrung.

Holzarten

Fußboden gibt es in zahlreichen Holzarten und Sortierungen – für jeden Wohnstil und Gebrauch das richtige Parkett

Bei der Entscheidung, welcher Fußboden ausgewählt wird, werden unterschiedliche Ansprüche gestellt.
Parkett ist diesen Anforderungen gewachsen. Hier finden vor allem Laubbäume wie Eiche, Buche, Ahorn oder Esche häufig Verwendung.
Aber auch andere Hölzer wie Merbau, Doussie oder Olive weisen einen hohen Härtegrad auf.
Neben der Belastung spielen auch optische Aspekte für die Entscheidung, welcher Fußboden zur Verwendung kommt,
eine wesentliche Rolle.
Manche mögen es rustikal, andere bevorzugen schlichte Eleganz.
Mit Parkett lässt sich jeder Wohnstil und jede Form und Farbgebung in Szene setzen.

Neben den unterschiedlichen Farbtönen der Hölzer von hell über rotbraun bis dunkelbraun entsteht das Erscheinungsbild
von Parkett durch die natürlichen Wuchseigenschaften des Holzes.
Sie zeigen feine Unterschiede in Farbe, Maserung und Struktur.
Diese kommen in den verschiedenen Sortierungen, zu den Parkett angeboten wird, zum Ausdruck.
Aus der Struktur des Holzes ergeben sich ganz nebenbei auch praktische Eigenschaften.
So ist Parkettfußboden mit einem naturwüchsigen, lebendigen Erscheinungsbild deutlich unempfindlicher
als ruhiger, heller Boden – Gebrauchsspuren fallen viel weniger ins Auge, der Pflegeaufwand bleibt minimal

Massivparkett_Holzbilde029

Parkettarten

Grundsätzlich kann man Parkett in Einschicht- und Mehrschichtparkett unterscheiden.
Hinzu kommen Unterschiede hinsichtlich der Abmessung der Parkettelemente
im Hinblick auf die Dicke sowie des Oberflächenbildes.

Einschichtparkett besteht aus massivem Vollholz. Bei Mehrschichtparkett bestehen die einzelnen Elemente
aus zwei oder drei Schichten, wobei die Deckschicht, ebenfalls aus massivem Vollholz,
nach den gültigen Europäischen Normen (CEN-Normen) eine Mindestdicke von 2,5 mm aufweisen muss.

Für das Erscheinungsbild der Oberfläche aller Parkettarten gelten nach den EN-Normen einheitliche Symbole.
Diese Sortierungsregeln sind für die Meisten, der für die Parkettherstellung verwendeten Holzarten ausführlich
in den gültigen EN- Normen beschrieben.

Zu den Sortierungsmerkmalen zählen Farbunterschiede, Astigkeit, Markierungen, Split und andere Merkmale.
Das Kreissymbol steht dabei für die oberste Sortierung.

Parkett und die Umwelt

Parkett wird aus Holz nachhaltig bewirtschafteten Wäldern erzeugt.
Seine Verwendung in Haus und Wohnung wirkt langfristig als CO2 Senker, weil das aus der Luft von den Bäumen
aufgenommene Kohlendioxyd gebunden bleibt.
Einzelheiten ergeben sich aus dem Bericht über die ökobilanz von Parkett und anderen.

Wichtige Eigenschaften von Parkett

Die Vielfalt an Holzarten, Farbtönen und Formen ermöglicht die Kombination mit den unterschiedlichsten Einrichtungsstilen.
Parkett passt zu jeder Möblierung. Keine Holzoberfläche gleicht einer anderen.
Die Vielfalt der geeigneten Holzarten für die Parkettherstellung lässt daher keinen Gestaltungswunsch offen.

 

Massivparkett_Buche_Wuerfel_amerik.Kirsche03

Einhaltung des Raumklimas

Einhaltung des Raumklimas auch während der Heizperiode
Parkett, aus dem Naturprodukt Holz erzeugt, lebt, atmet und gibt Wärme und Feuchtigkeit gleichmäßig über die gesamte Bodenfläche ab. Damit unterstützt der Parkettboden ein ausgeglichenes gesundes Raumklima. Dies soll während der Heizperiode auch aus gesundheitlichen Gründen und zum Wohlbefinden der Bewohner bis 20 bis 22 Grad und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50-60% liegen.

Zur Unterstützung dieser Maßnahme sind geeignete Raumbefeuchter empfehlenswert.

Während des Betriebes der Heizung soll die Oberflächentemperatur des Heizestrichs 25 Grad nicht überschreiten, um Schäden am Parkettboden zu vermeiden.

Bauherren_Architekten04

Wärmedurchlasswiderstand

Der Wärmedurchlasswiderstand liegt bei den meisten einschichtigen Massivparkettarten und bei Zweischichtparkett (in der Regel vollflächig verklebt) in dem günstigen Bereich von 0,038 bis 0,09 m 2 K/ W. Auch Dreischichtparkett, schwimmend verlegt, hat immer noch einen guten Wert von ca. 0,14 m 2 K/W.

Funktionsprüfung und Heizen

Funktionsprüfung (Probeheizen) sowie Auf- und Abheizen
Nach Herstellung und entsprechender Liegezeit des Estrichs sowie der Funktionsprüfung (Probeheizen) ist dessen völlige Belegreife durch das Beheizen der Konstruktion Voraussetzung (Belegreifheizen).

Die Einzelheiten sind dem Merkblatt
„Vorbereitende Maßnahmen zur Verlegung von Parkett und Zement – und Anhydritestrichen“ sowie dem „Maßnahmeprotokoll für Heizestriche“ zu entnehmen.

Parkett auf Fußbodenheizung

Parkettfußböden haben sich für die Verlegung auf beheizten Estrichen (Fußbodenheizung) seit Jahren bewährt.

Es müssen aber bestimmte Voraussetzungen und Gegebenheiten eingehalten werden, wie zum Beispiel:

– Die Einhaltung von vorbereiteten Maßnahmen vor der Verlegung des Parkettfußbodens.
– Die Verwendung geeigneter Parkett – und Holzarten
– Maßnahmen zur Einhaltung eines Raumklimas von 20 bis 22 Grad und einer relativen
– Luftfeuchtigkeit von 45 – 55 % .
– Beim Betrieb der Heizung die Einhaltung einer Oberflächentemperatur des Heizestrichs

von nicht mehr als 25 Grad

Gewachste/geölte Parkettböden

Bei stark beanspruchten Parkettböden (öffentliche Gebäude, wie Schulen, Museen, Theater oder Gaststätten usw.) erfolgt der Oberflächenschutz oft durch Kalt/Warmwachsen, Heißbrennen oder ölen.
Moderne öl/Wachs-Systeme bestehen in der Regel aus natürlichen Rohstoffen und erzeugen eine traditionelle Optik. Das Holz wird angenehm angefeuert. öl/Wachs-Systeme sind atmungsaktiv, so dass das Holz frei arbeiten kann. Sie sind sparsam und reparaturfreundlich in der Anwendung.

Der Nachteil der Öl-Wachs-Systeme ist der geringere Schutz gegen Schmutz und Feuchte und damit ein erhöhter Pflegebedarf.

Bei geölten Böden kann die Pflege und Reinigung mit so genannten Pflegeölen erfolgen. Geölte Oberflächen lassen sich leicht ausbessern und bieten eine gute trittsicherheit.

Bauherren_Architekten03